Aktuelles/Wissenswertes

16.03.2013

Der Autor Sven Hinrichs

Zielvereinbarungen im öffentlichen Dienst

Erfolgsgarant oder Auslaufmodell?

Acht Jahre nach Einführung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) sowie dem damit verbundenen § 18 zum Leistungsentgelt ist die anfängliche Euphorie um das Instrument Zielvereinbarungen einer gewissen Ernüchterung gewichen. Sowohl der TVöD als auch der LeistungsTV-Bund sehen vor, dass die Feststellung oder Bewertung von Leistungen der Beschäftigten anhand von Zielvereinbarungen erfolgen kann. Zielvereinbarungen werden demnach definiert als eine freiwillige Abrede zwischen Führungskräften und Beschäftigten oder Beschäftigtengruppen über objektivierbare Leistungsziele und die Bedingungen ihrer Erfüllung. Ergebnisse von Untersuchungen und Erfahrungen aus der Beraterpraxis kommen allerdings zu dem Schluss, dass Zielvereinbarungen im öffentlichen Dienst nur wenig Berücksichtigung gefunden haben bzw. häufig nach anfänglichen Versuchen der praktischen Anwendung wieder verworfen wurden. Woran mag das liegen?

Gliederung

  1. Die Beschäftigten im Mittelpunkt?
  2. Alternative Leistungsbeurteilung und Leistungsbewertung
  3. Nutzen von Zielvereinbarungen
  4. Grundvoraussetzungen von Zielvereinbarungen
  5. Praxisorientierte (qualitative) Zielvereinbarungen
  6. Fazit
  • Hinrichs, Sven: Zielvereinbarungen im öffentliche Dienst - Erfolgsgarant oder Auslaufmodell; in: Der Personalrat 3/13, S. 114 - 117

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