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Coaching und Supervision für Betriebs- und Personalräte

Coaching für Betriebs- und Personalräte? Warum eigentlich nicht. Die Anforderungen für Gremiumsmitglieder werden zunehmend komplexer. Die Rolle der Interessenvertretungen ist nicht nur politisch von Bedeutung, sondern hat immer auch eine wichtige soziale Funktion im Betrieb. Viele Berufe nutzen seit vielen Jahren Coaching, Supervision oder Kollegiale Beratung in der Gruppe, um die eigenen Handlungsmöglichkeiten und -grenzen zu reflektieren. Auch Vorsitzende greifen zunehmend zu Coachings, um den widersprüchlichen Erwartungen an ihre Rolle im Betrieb und im Gremium professionell zu begegnen.

Strategie- und Teamentwicklung für ein Personal-/ Betriebsratsgremien
Gibt es den einen Blick auf den gemeinsamen Betrieb? Ein gesundes Gremium vereinigt in sich viele verschiedene Blickrichtungen auf die Probleme in der Organisation. Die Mitglieder kommen in der Regel aus allen Ecken des Betriebes und bringen zudem unterschiedliche Stärken und Fähigkeiten in die Gruppe. Mit jeder Veränderung bzw. Wahl braucht ein Gremium Zeit, sich neu zu finden und sich über gemeinsame Ziele und Strategien zu verständigen. Eine externe Moderation unterstützt diesen Prozess durch geeignete Methoden und professionelles Handwerkzeug.

Coaching für einzelne Betriebsratsmitglieder
Coaching, Supervision oder auch kollegiale Beratung sind Verfahren, um das kollektive Wissen für passende Lösungen zu nutzen. Im Einzelcoaching ist die Person die Expertin. Hier geht es nicht um Ratschläge und Tipps durch die Beraterin oder den Berater – es geht um Perspektivenwechsel, Selbstreflexion und Haltungen in Konfliktsituationen. Coaching ist Persönlichkeitsentwicklung und erhöht mit jeder Sitzung das systemische Verständnis der eigenen Lage im Betrieb.

Coaching für Vorsitzende im Personal- oder Betriebsrat
Gerade Vorsitzende sehen sich zunehmend komplexeren Anforderungen gegenüber. Die Erwartungen gegenüber der Person der Vorsitzenden können unterschiedlicher nicht sein: Sie sollen sich auf der betrieblichen Bühne auf Augenhöhe mit der Arbeitgeberseite zeigen und dennoch kollegial und solidarisch sein. Sie müssen durchsetzungsfähig und verhandlungsbereit zugleich sein. Sie brauchen die Nähe zum Gremium und stehen doch oft allein an der Front. Die Arbeit der Vorsitzenden ist Beziehungsarbeit. Gefordert ist ein Kompetenzprofil, das in alle Richtungen handlungsfähig macht. Im Coaching können sie komplexe Situationen reflektieren und im geschützten Raum Lösungswege entwerfen.

Supervision unter Vorsitzenden
Auch eine Supervision in der Gruppe unterstützt Vorsitzende darin die Beziehungsarbeit im Betrieb zu professionalisieren.
Gemeinsam mit Vorsitzenden aus anderen Betrieben und Organisationen wird reflektiert, welche strukturellen Gemeinsamkeiten in den Anforderungen dieser Rolle stecken. Gleichzeitig ermöglicht die moderierte Struktur in der Supervisionssitzung, dass gezielt an individuellen Lösungen gearbeitet wird. Die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die in der Runde die Fallbearbeitung mitdenken, finden Ideen und Wege, die vorher nicht denkbar waren.