Aktuelles/Wissenswertes

11.04.2019

Vom Segen der Pausen

Es war der Puritaner Benjamin Franklin, der zuerst den Segen unermüdeter, pausenloser Arbeit beschwor. Für unsere Gesundheit ist geradezu das Gegenteil richtig: Wir sollten Körper und Geist die nötigen Pausen gönnen. Kreativer werden wir so noch dazu. Zahllos sind die Beispiele, wo große Ideen beim Dahindämmern auf dem Sofa, bei Spaziergängen oder auch in der Badewanne aufblitzten. Und so klingen dann auch die Merksprüche solcher Menschen:  

Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in der Zeit halte ein Nickerchen." (Abraham Lincoln)

Auch die Pause gehört zur Musik." (Stefan Zweig)

Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer." (Ovid)

Der größte Feind der Qualität ist die Eile." (Henry Ford)

Hier einige Beispiele für sinnvolle Pausen:

Frühstückspause

Ziehen sie sich für mindestens 15 Minuten von der Arbeit zurück, um ein Glas Wasser, einen Tee oder einen Kaffee zu trinken. Auch eine kleine Mahlzeit ist erlaubt, wenn sie nicht runtergeschlungen wird, sondern mit Achtsamkeit verzehrt.

Atempause

Um die Konzentration zu bewahren, eignen sich kurze Unterbrechungen besser als lange Pausen. Setzen Sie sich für ca. fünf Minuten ein einem störungsfreien Ort gerade auf einen Stuhl, fühlen Sie sich in die Sitzfläche und die Rückenlehne ein. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Ihre Hände, die locker auf den Knien liegen, und auf Ihre Füße, die beide den Boden berühren. Atmen Sie tief ein, so dass sich Ihre Rippen weiten. Danach lassen Sie die Luft langsam und ruhig aus der Lunge herausfließen.

Denkpause

Lassen Sie das Projekt einfach mal Projekt sein und konzentrieren Sie sich bloß auf Ihren Atem, auf das Essen, das Sie gerade zu sich nehmen, oder auf die Bewegungen, die Sie gerade vollführen. Auch solche Pausen vom Denken nutzen der Gesundheit.

Mittagspause

Wo immer möglich, halten Sie es mit den Friesen. Die haben die Siesta in den Norden geholt. Legen Sie sich auf eine Liege oder auf ein Sofa. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem und lassen Sie ihr Gewicht in den Boden sinken. Falls Sie kurz einschlafen sollten, ist es auch nicht schlimm. Vielleicht kommen Sie dabei ja auf Ideen …