Aktuelles/Wissenswertes

01.11.2018

BEM

Daten im Tresor

Der rigide Datenschutz ist beim BEM ein Dauerthema. Denn die Anforderungen hier sind hoch. Am Anfang jedes BEM-Gespräches muss die Aufklärung über den Umgang mit den erhobenen Daten stehen. Es gilt, alle Informationen ‚datensparsam‘ nur dort zu erfassen, wo dies ‚zwingend erforderlich‘ ist. 

Die BEM-Akte und die Personalakte sind strikt getrennt zu führen. Hier gilt das Prinzip der größtmöglichen  ‚Abschottung‘, welche die Daten der Beschäftigten weitestgehend absichert. Die Regel lautet, gemäß einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes:

„Grundsätzlich gilt es, eine eigenständige BEM-Akte für den jeweiligen Mitarbeiter anzulegen und diese gesondert von der eigentlichen Personalakte in besonders gesicherten Schränken aufzubewahren, da diese u.U. sensible Daten enthalten kann“.

Überdies müssen die Beteiligten im BEM-Team sich auf den absoluten Schutz des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG verbindlich verpflichten. Zugang zu den erhobenen Daten sollten nur die an der Umsetzung der Eingliederung beteiligten Personen aus dem BEM-Team haben.